Warum die Grippesaison besonders kleine Kinder trifft
Der Herbst markiert den Beginn der Saison der Atemwegsviren, in der sich Erkältungen, Grippe und andere Infektionen schnell in Schulen und Haushalten ausbreiten. Eine neue Studie im Fachjournal Pediatrics bestätigt, was viele schon vermuten: Die jüngsten Kinder tragen die meisten Keime in sich. Forscher stellten fest, dass Vorschulkinder und Grundschüler im Vergleich zu älteren Schülern und Mitarbeitern die höchsten Virusnachweisraten aufwiesen. Dr. Jennifer Goldman vom Children's Mercy Hospital erklärt, dass kleine Kinder sich bis zu zehn Atemwegsviren pro Jahr einfangen können, während ihr Immunsystem Resistenzen aufbaut. Goldmans Forschungsteam analysierte zwischen November 2022 und Mai 2023 Nasenabstriche und Symptomberichte von über 800 Schülern und Schulangestellten in Kansas City. Mehr als 85 % der Teilnehmenden hatten mindestens ein Atemwegsvirus, und 80 % erkrankten in diesem Zeitraum an einer akuten Atemwegserkrankung. Unter Vorschul- und Grundschulkindern stieg diese Rate sogar auf 92 %. Die häufigsten Erreger waren Erkältungsviren. Rhinoviren traten bei 65 % der Teilnehmenden auf, saisonale Coronaviren bei etwa 30 % und COVID-19 bei rund 15 %. Drei- bis Fünfjährige wiesen insgesamt die höchsten Krankheitsraten auf. Die Ergebnisse spiegeln wider, was Kinderärzte, die selbst Eltern sind, seit langem beobachten. Um Infektionen vorzubeugen, sollten Kinder gegen Grippe und COVID-19 geimpft sein, häufig die Hände waschen, Husten und Niesen abdecken, häufig berührte Flächen reinigen und Räume gut lüften. Um Infektionen vorzubeugen, sollten Kinder gegen Grippe und COVID-19 geimpft werden, sich häufig die Hände waschen und beim Husten den Mund bedecken. Außerdem sollten häufig berührte Oberflächen gereinigt und Räume gut gelüftet werden.
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